Italienische Verben verstehen & richtig konjugieren

Auf dieser Übersichtsseite dreht sich alles um die wichtigste Säule der italienischen Sprache: die Verben. Hier lernst du Schritt für Schritt, wie regelmäßige und unregelmäßige Verben gebildet werden, wann du die Hilfsverben essere und avere benötigst und wie du die Konjugation im Alltag fehlerfrei meisterst. Mit unseren integrierten Übungen kannst du dein Wissen direkt online testen!

Häufige Fragen zu italienischen Verben (FAQ)

Im Italienischen gibt es drei regelmäßige Konjugationsgruppen, die sich nach der Endung des Verbs im Infinitiv (der Grundform) richten: Verben auf -are (z. B. parlare), Verben auf -ere (z. B. scrivere) und Verben auf -ire (z. B. partire). Jede Gruppe folgt beim Konjugieren einem festen Muster.

Die gute Nachricht zuerst: Es funktioniert im Italienischen fast genauso wie im Deutschen! Das Hilfsverb „essere“ (sein) benutzt du hauptsächlich bei Verben der Bewegung von A nach B (z. B. gehen, kommen, abfahren), wenn du an einem Ort bleibst (z. B. bleiben) oder bei einer Zustandsänderung (z. B. aufwachen, geboren werden). Außerdem brauchen alle reflexiven Verben (die mit „sich“, z. B. sich waschen) immer „essere“. Für fast alle restlichen Verben – besonders bei Aktivitäten, bei denen du etwas tust (z. B. essen, lesen, machen, kaufen) – benutzt du ganz einfach „avere“ (haben).

Die wichtigsten unregelmäßigen Verben, die man absolut auswendig können sollte, sind die Hilfsverben essere (sein) und avere (haben). Direkt danach folgen die extrem häufig genutzten Verben fare (machen/tun), andare (gehen), potere (können), dovere (müssen) und volere (wollen).